Headline zur Erfolgsgeschichte 2
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Wer lesen kann, kann mitdenken, mitfühlen und mitgestalten.
Fast jeder vierte Viertklässler in Deutschland kann nicht richtig lesen – die Corona-Pandemie hat diese Situation noch verstärkt!
Seit 2001 führt die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) alle fünf Jahre eine Studie durch. Dabei seien die Ziele, die die Kultusministerkonferenz nach dem sogenannten Pisa-Schock vor mehr als 20 Jahren formuliert hat, an vielen Stellen verfehlt worden.
Für die Analyse hat das Institut für Schulentwicklungsforschung an der Technischen Universität Dortmund die Daten von 4611 Viertklässler:innen ausgewertet, die im Frühjahr 2021 an der Leistungserhebung teilgenommen haben, also ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie. Das hatte an den Schulen zu wochenlangem Distanz- und Wechselunterricht geführt. Zusätzlich wurden Lehrkräfte und Eltern befragt. 25 Prozent der Viertklässler:innen scheitern an den internationalen Mindeststandards. Das heißt, sie schaffen es nicht, in einem Text relevante Informationen zu erkennen und diese zueinander in Beziehung zu setzen. Das hat fatale Folgen: Wer längere Abschnitte nicht sinnerfassend lesen kann, wird sich auf der weiterführenden Schule und im Berufsleben schwer tun. Es gilt, diesen Abwärtstrend aufzuhalten.
Was können wir zusammen mit Ihnen dagegen tun?
Wir unterstützen Kinder durch individuelle Förderung gezielt dabei, ihre Lese- und Sprachkompetenz zu verbessern, um ihnen einen erfolgreichen Start in die Zukunft zu ermöglichen. Wir wollen Kindern die Freude am Lesen vermitteln. Ehrenamtliche Mentoren:innen arbeiten dabei mit Kindern in den Schulen nach dem sogenannten 1:1-Prinzip. Ein:e Lesementor:in fördert ein Kind eine Stunde pro Woche – mindestens ein Schuljahr lang. Die Mentor:innen werden geschult und an Schulen vermittelt – wenn möglich in Wohnortnähe.
Durch das gemeinsame Lesen altersgemäßer Texte unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder, durch gemeinsames Sprechen und Erzählen über das Gelesene und Erlebte oder auch durch den Einsatz von Lesespielen wecken wir die Leselust der Kinder. Fantasie und Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.
Gemeinsame Erfolgserlebnisse sowie eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mentor/in und Kind stärken zudem dessen Selbstwertgefühl und damit auch seine soziale Kompetenz.
Machen Sie mit, engagieren Sie sich bei uns!




Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere erfolgreiche Förderung.
Unser Verein ist Mitglied im LESEMENTOR Bundesverband und damit Teil einer deutschlandweiten, gemeinnützigen Bewegung, die 2003 in Hannover initiiert wurde. Sie setzt sich für bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ein. LESEMENTOR unterscheidet sich von anderen Leseinitiativen durch die professionelle Qualifizierung der Ehrenamtlichen und die Ausrichtung an einem erfolgreichen Förderprinzip: Die Vermittlung von Lesekompetenz durch eine kontinuierliche Begleitung eines Lesekindes mindestens ein Jahr lang entsprechend des pädagogischen Förderansatzes von LESEMENTOR. Das 1:1-Prinzip ist die entscheidende Basis für unsere Förderung.

Vorstand
Fuchs Alexander, Ellenrieder Markus, Sebastian Zajicek, Sabine Höpp, Elke Schad, Angelika Lausser
Das ehrenamtliche Team von LESEMENTOR Kaufbeuren

Angelika Lausser
1. Vorsitzende des „Generationenhauses Kaufbeuren e.V.
und
Gerdi Gradl
Koordinatorin von MENTOR – Die Leselernhelfer Kaufbeuren
Wir sind Teil einer deutschlandweiten Bewegung, unsere Lesementor:innen erleben in ihrem Ehrenamt positive Momente mit den Kindern, Anerkennung, soziale Kontakte, sie entdecken selbst Neues und erweitern ihr Wissen. Lernen Sie einige Lesekinder, Lesementor:innen sowie ihre Erfolge und Geschichten kennen – per Klick auf die roten Marken der Karte.
©2026 LESEMENTOR Kaufbeuren im Generationenhaus Kaufbeuren e.V.